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Die Anforderungen an den angehenden Piloten sind für die Beherrschung einer Drohne bzw. eines Helikopters durchaus verschieden.

Gesteuert wird in beiden Fällen mit einer Fernsteuerung, bestehend im Wesentlichen aus zwei Kreuzknüppeleinheiten, über die sämtliche Bewegungen des Modells einschließlich der Drehzahl des oder der Rotoren vorgegeben werden können. Der mechanische Aufbau von einerseits der Drohne und andererseits des Helikopters ist jedoch an entscheidender Stelle verschieden.

Drohne:

Die Drohne ist in symmetrischer Anordnung mit 4 oder 6 starren Luftschrauben ausgestattet, deren Drehzahl einzeln steuerbar ist. So ist z. Beispiel eine Vorwärtsfahrt der Drohne erreichbar, indem für die beiden hinten befindlichen Rotoren per Steuerung eine höhere Drehzahl  gegenüber den vorne befindlichen vorgegeben wird. Diese Art des Manövrierens ist elektronisch sehr viel einfacher realisierbar als die beim Hubschrauber üblicherweise verwendete Art der zyklischen Rotorblattsteuerung (siehe später).

Jede nach aktuellem Stand ausgerüstete Drohne bzw. jedes Hubschraubermodell  besitzt eine elektronische Flugsteuerung bzw. -regelung die in Teilen oder auch als Ganzes automatisierbar ist. So wird für den Piloten bei entsprechender Programmierung dieser Steuerung der Steuerungsaufwand, um das Modell stabil in der Luft zu halten, erheblich reduziert und damit das Fliegen deutlich vereinfacht und damit erheblich sicherer.

Neuerdings sind diese Flugsteuerungen so leistungsfähig, dass dem Modell eine Flugstrecke vorgegeben werden kann, die es dann abfliegt und anschließend wieder zu seinem Startpunkt zurückkehrt und sogar noch dort landet.

Wenn Sie sich mit  dem Gedanken tragen, in den Drohnenflug einsteigen zu wollen, so kann ich Ihnen hier ein Angebot machen.

Hubschrauber:

Der Hubschrauber besitzt einen Rotor mit zwei oder mehr Rotorblättern, der von einem Motor oder einer Düse angetrieben wird. Dies hat zur Folge, dass auf den Hubschrauber ein Drehmoment einwirkt, das versucht, den Hubschrauber in Rotation zu versetzen und das durch einen dem entgegenwirkenden Heckrotor kompensiert werden muss. Um nun wie bei der Drohne eine Vorwärtsfahrt zu erreichen, wird im vorderen Bereich dem dort befindlichen Rotorblatt per Steuerung ein geringerer Anstellwinkel aufgedrückt als dem derzeit hinten befindlichen Rotorblatt. Dadurch kippt der Hubschrauber nach vorne und nimmt so Fahrt nach vorne auf. Diese Art der Steuerung ist zwar relativ kompliziert, wird aber in Verbindung mit einem mechanischen Trick (Taumelscheibe) in vollem Umfang von der elektronischen Flugsteuerung übernommen. Für den Piloten bedeutet das nur, den entsprechenden Steuerknüppel nach vorn zu bewegen und schon wird entsprechend die Vorwärtsfahrt gesteuert. Diese Art der Steuerung nennt man „zyklische Blattverstellung“ des Hubschraubers.  

So lassen sich sämtliche Flugbewegungen des Hubschraubermodells in der Luft über die Kreuzknüppel steuern, wobei Teile dieser Flugbewegungen durch den Einsatz moderner Elektronik im Hubschrauber auch automatisiert ablaufen können.    

Um Hubschrauberfliegen zu betreiben sollte man im Anschluss an die Schulungsphase ein eigenes Modell zur Verfügung haben. Hier empfehle ich einen sog. 550 er, ein Modell mit ca. 120 cm Rotordurchmesser. Diese Modelle werden von verschiedenen Herstellern in vernünftiger Qualität angeboten. Auch hier kann ich Ihnen weiterhelfen:

  •  Durchführung der Standardprogrammierung Ihrer Fernsteuerung und Ihres  Hubschraubers

  •   Einfliegen Ihres Hubschraubermodells
  •  Falls gewünscht, weitere Schulung mit Ihrem Modell